Abfall und Recycling

Entsorgungsmanagement

KraussMaffei hält sich bei der Abfallentsorgung strikt an die international geltenden gesetzlichen Vorgaben. Die Überwachung und Dokumentation von Abfallmengen und -entsorgung liegt im Verantwortungsbereich der einzelnen Gesellschaften. Am Standort München wurde für diese Aufgabe ein Abfallbeauftragter eingesetzt. Dieser führt in regelmäßigen Abständen eine Werksbegehung durch. Er verfasst einmal jährlich einen Bericht, um die fachgerechte Entsorgung der Abfälle zu überwachen und zu dokumentieren. Bei seinen regelmäßig stattfindenden Begehungen und Kontrollen an den Standorten wurden 2015 keine Mängel festgestellt. Ebenso gab es weder Unfälle noch wurden Strafen im Zusammenhang mit Abfällen verhängt.

An den Standorten werden die Abfall- und Wertstoffprodukte in unterschiedlichen Trennsystemen gesammelt und durch zertifizierte Entsorgungsfachfirmen entsorgt. Wir streben eine möglichst vollständige Verwertung aller Abfälle an. Die Abfälle werden recycelt, auf Deponien entsorgt oder in Heizkraftwerken der thermischen Verwertung zugeführt. Ein Großteil unserer Abfälle besteht aus nicht gefährlichen Abfällen. Gefährliche Abfälle und Sonderabfälle werden im Rahmen der gesetzlichen Verordnung erfasst und fachmännisch entsorgt.

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Abfallbilanz

Betriebliche Abfälle am Standort München

Der Großteil unserer Abfälle besteht aus nicht gefährlichen Abfällen, wie Abfällen aus der Metallverarbeitung oder Verpackungsmaterialien. Diese recyceln wir oder entsorgen sie über eine Deponie beziehungsweise verwerten sie thermisch. Für gefährliche Abfälle, wie zum Beispiel Maschinenöl, gewährleisten wir eine fachgerechte Entsorgung. Diese garantiert eine sichere und umweltverträgliche Eliminierung aller enthaltenen Schadstoffe.

Nicht gefährliche Abfälle: 2015 wurden am Standort München insgesamt 8.790 Tonnen (2014: 10.655 Tonnen) nicht gefährliche Abfälle produziert. Die vier größten Posten in der Abfallbilanz sind dabei Abfälle aus der Metallverarbeitung mit 57 Prozent und Verpackungsmaterial mit 13 Prozent. Siedlungsabfälle liegen zusammen mit halogenfreien Bearbeitungsemulsionen bei jeweils 9 Prozent. Als Siedlungsabfälle werden hausmüllähnliche Abfälle in Industrie und Gewerbe bezeichnet, halogenfreien Bearbeitungsemulsionen werden bei der Metallbearbeitung zum Kühlen, Schmieren und Abtransport der Späne verwendet. Von der Gesamtmenge der Abfälle konnte mit 89 Prozent der Großteil verwertet werden.

Gefährliche Abfälle: Insgesamt wurde im Jahr 2015 eine Summe von knapp 61,5 Tonnen gefährliche Abfälle produziert. Anteilig ist Maschinenöl mit etwas über einem Drittel die größte Gefahrgutgruppe. Darauf folgen mit gut 24 Prozent Schlämme aus Öl-/Wasserabscheidern. Die drittgrößte Position sind mit gut 17 Prozent Aufsaug- und Filtermaterialien.

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